Wofür steht Aessentialist?

Zwischen allen neuen Lebenseinstellungen ist der Minimalismus die Kälteste. Wir
schauen auf weiße Wände, kahle Möbeloberflächen und ungemütlich aussehende Sitzmöglichkeiten. Es geht darum, das Nötigste zu besitzen, was man zum Leben braucht. Aber ist ein Leben ohne ein Augenmerk für Ästhetik lebenswert?

Wir kommen von einer Generation des Überflusses. Umgeben von kitschiger, zur Jahreszeiten passender Dekoration, die man zwanzig Minuten abräumen muss, um die Oberfläche abputzen zu können, sehnten wir uns nach… weniger. Weniger von allem. Weniger Blumen, weniger Bilder an der Wand, weniger Deko, weniger von den Dingen, die es im Überfluss gab.

Und wie es so oft im Leben ist, bewegten wir uns direkt hin zum nächsten Extrem. Dem Minimalismus – dem Gegner der gemütlichen Atmosphäre, dem konsequenten Ansatz, alles loszuwerden, was keinen zwingend notwendigen Zweck mit sich bringt. Nicht einmal Marie Kondos Frage „Does it spark joy?“ konnte uns davon abhalten, uns von allem zu trennen, was auch nur in seinen Ansätzen nach Persönlichkeit aussah.
Nun saßen wir in unseren kalten Wohnzimmern umgeben von nichts – kahler Leere. Ein stiller Protest gegen die Megalomanie des Maximalismus. Ein Protest, den niemand sah und wahrnahm – außer uns. Es kann schon recht kalt werden ohne das ein oder andere dekorative Kissen, oder eine Lichterkette im Winter. Jede Wohnung fühlte sich gleich an, ohne jegliche Persönlichkeit.

Verloren in sämtlichen Stilrichtungen auf Pinterest suchten sie verzweifelt nach Lösungen, dem Maximalismus zu entkommen, ohne den Minimalismus leben zu müssen. Wir suchen also nach einem Stil, nein – einer Lebensweise, die sich nicht aufplustert, sich auf das Wesentliche konzentriert, was wir brauchen, um glücklich zu sein.

Geboren war Aessentialist. Es vereint die sogenannten Essentials mit der Ästhetik und bringt eine Stilrichtung zustande, die sich sehen lässt. Hierbei geht es nicht um
Einrichtung. Es geht auch nicht darum, einen Guide zu erstellen, der dir sagt, wie du ein glückliches und erfülltes Leben führst. Es geht um die Auseinandersetzung mit dir selbst und damit was du für dich brauchst, um glücklich zu sein.

Der Kalender ist hierbei erst der Anfang. Er ist auf seine Art ein Tutorial, was dir keine schlauen Ratschläge erteilt, wie du mit deiner Ernährung umgehen sollst, oder wo du deinen nächsten Urlaub verbringen sollst. Es ist eine Zusammenstellung derjenigen Themen, die für uns dieses Jahr eine wichtige Rolle gespielt haben. Und weiter gegriffen unsere interne Auseinandersetzung mit diesem Themen. Er soll dich Monat für Monat näher zu dir und deinen Überzeugungen bringen. Auf diesem Weg werden wir unsere Meinungen und Erkenntnisse über die jeweiligen Topics mit dir teilen und freuen uns über jede Art des Austauschs mit dir.

Im Herzen sind wir Künstler und haben einige Bilder gesammelt, die für uns den Kern der Themen trifft und vielleicht findest du ja deine ganz eigene Interpretation mit unseren Werten, denn erneut geht es nicht darum, dir unsere Meinung aufzudrängen.
Wir freuen uns auf die Reise mit dir. Auf ein erkenntnisreiches Jahr 2026.

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